Herren stehen wieder einmal im Final Four des WKBV-Pokals

Der Ligaspielbetrieb ist beendet, doch die Saison ist deswegen nicht vorbei!

Am vergangen Wochenende durften die beiden ersten Mannschaften des ESV Aulendorfs ihre Zweitrundenspiele des WKBV-Pokals bestreiten. Dabei durften die Männer mit dem SV Mettingen eine neue Bahn, sowie neue Kegelfreunde kennen lernen, während die Damen daheim den KSC Hattenburg empfangen.

2. Runde WKBV-Pokal Herren, SV Mettingen – ESV Aulendorf 2:6 3476:3551

Zu Gast im sonnigen Mettingen, durften die Herren vom ESV eine neue Bahnanlage kennen lernen. Der SV Mettingen ist im Ligabetrieb in der Oberliga-Nordwürttemberg beheimatet und konnte in der Saison 18/19 ein positives Punkteverhältnis verbuchen, was auf eine gute Heimstärke verweist. Mit diesem Wissen vorangehend, wollte man von Anfang an die Gastgeber unter Druck setzten. So starteten Christoph Lämmle und Fabian Weber in die Partie. Lämmle bot von der ersten Kugel an schönen Kegelsport, welchen er nach der Hälfte seines Spiels etwas verlor. Nichts desto trotz schraubte Lämmle sein Ergebnis auf tolle 596 Kegel und holte seinen Mannschaftspunkt (MP) mit 3:1 Satzpunkten (SP). Auf den Nebenbahnen kämpfte Weber es ihm gleich zu tun. Doch durch einen Zwischenspurt seines Gegners auf der zweiten Bahn, verlor Weber wichtige Holz, die er bei einem 2:2 in den Sätzen leider nicht mehr holen konnte. So musste er sich trotz guten 577 Kegel geschlagen geben.

So stand es nach dem Startpaar 1:1 in den Mannschaftspunkten bei 2 Holz Vorsprung.

Im Mittelpaar sollten Pascal Winkler und Benjamin Sorg weitere Punkte und Holz für die Schwarz-Gelben einfahren; was Ihnen auch gelingen sollte.

Winkler startete gut ins Spiel, konnte das Niveau aber nicht bis zum Ende durchhalten. Er gewann die ersten drei Bahnen und konnte somit frühzeitig seinen MP einsacken. Sein Spiel beendete er bei 574 Holz mit 3:1 SP. Noch besser machte es sein Teamkamerad Sorg. Dieser holte zwar ebenfalls „nur“ ein 3:1 in den Sätzen, zeigte aber einen deutlich höheren Kegelsport. Mit einem sehr starken Räumergebnis von 244 Kegeln blieb sein Totalisator erst bei Weltklasse 645 Holz stehen und bedeutete zugleich eine neue persönliche Bestleistung für ihn. Somit holte er gegen den besten Spieler von SV Mettingen (Patrick Konrad, 615 Holz) weitere 30 Kegel und den verdienten MP.

Mit großen Schritten brachte das Mittelpaar die Eisenbahner Richtung Final-Four. 3:1 MP bei 40 Holz Vorsprung.

Zum Schluss sollten es nun Oliver Lämmle und Marco Schmidt richten.

Schmidt zeigte, ähnlich wie Christoph Lämmle, auf den ersten 60 Kugeln eine starke Leistung. Konnte diese aber leider nicht bis zum Ende seines Wettkampfes aufrecht halten. Durch die Punkteteilung auf der letzten Bahn musste er sich trotz einer höheren Holzzahl geschlagen geben. Bei 1,5:2,5 erkämpfte sich Schmidt auf sehr gute 589 Kegel. Lämmle hingegen musste sich gleich zwei Mal die Punkte einer Bahn mit seinem Kontrahenten teilen, konnte am Ende aber durch eine bessere Kegelanzahl von 570 bei einem 2:2 in den Sätzen seinen MP holen.

Der Endstand. 6:2 MP bei 75 Holz Vorsprung.

Am Ende konnte man sagen, dass die jungen Kegler vom ESV Ihrer Favoritenrolle, die man bekommt, sobald man höherklassig spielt, gerecht wurden. Dennoch zeigten die Kegler des SV Mettingen einen guten Kampf und waren oft dran, die Chancen, die sie bekamen zu nutzen. Den Zuschauern wurde ein Spiel geboten, dass Spannung und guten Kegelsport bot. Ein gelungener Samstagmittag eben.         

2. Runde WKBV-Pokal Frauen, ESV Aulendorf – KSC Hattenburg 3:5 3138:3196

Die Aulendorfer Damen lieferten sich mit den Gästen aus Hattenburg einen Kampf. Doch am Ende wurden sie niedergerungen. Gleich zu Beginn der Partie ging es eng zu. Stefanie Bautz die in diesem Spiel wieder zu ihrer alten Stärke fand konnte mit guten 566 Kegeln problemlos ihren MP einfahren. Gegenüber bei Sylvia Spies verlief es nicht so rund. Mit einer Leistung von 486 Kegeln konnte sie sich gegen ihre Gegnerin nicht durchsetzen.

So der Stand zur Mittelachse 1:1 MP mit 24 Holz Vorsprung.

In der Mittelpaarung ging es mit Veronika Mahler und Monika Schäfer weiter. Mahler zeigte ein solides Spiel und gewann mit 534 Kegeln bei 3,5:0,5 SP. Schäfer hingegen musste sich gegen die Tagesbeste (Nicole Miller 581 Kegel) deutlich mit 508 Kegeln geschlagen geben.

Zwischenstand immer noch ausgeglichen mit 2:2 MP nun aber ein minimaler Vorsprung nämlich genau ein Holz.

Inge Hartmann und Karin Bürger bildeten nun das Schlussduo. Hartmann verschlief die erste Bahn kam dann aber besser ins Spiel. Knapp konnte sie mit 532 Kegeln ihren MP einfahren. Bürger hingegen lief direkt einem Rückstand hinterher. Zwar bäumte sich Bürger kurzweilig auf konnte das Niveau aber nicht halten und musste gegen eine stark aufspielende Gegnerin sich mit 512:576 Kegeln geschlagen geben.

Leider kamen die Frauen hier nicht so richtig in Fahrt, um das Spiel dann siegreich zu gestalten. Dies bedeutet die Ausscheidung aus dem WKBV-Pokal.

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