U18 Jungs sind Deutscher Mannschaftsmeister

An diesem verlängertem Wochenende reisten unsere U18 Jungs zu den Deutschen Meisterschaften nach Ludwigshafen-Oggersheim. Am Samstag fand der Mannschaftswettbewerb der U18 Jugend statt. Hier zeigten Deutschlands Besten Jugendlichen Höchstleistungssport. Ziel unserer U18 – Mannschaft war ein Platz auf dem Treppchen, wie voriges Jahr. Eine Deutsche Meisterschaft ist immer etwas besonderes, aber dieses Jahr haben wir sie endlich und wohlverdient „gerockt“.

Lukas Funk eröffnete für den ESV den Wettbewerb. Lukas hat erst noch vor zwei Wochen bei der Weltmeisterschaft fünf Tage hervorragenden Kegelsport abgeliefert. An diesem Samstag schmiss er sein ganzes können nochmals in die Waagschale. Die erste Bahn war zum eingewöhnen schon ganz Ordentlich, doch dann drehte Lukas auf. Die zweite Bahn war mit 155 sehr gut, doch er setzte immer nochmal einen drauf. Auf der dritten Bahn kamen hervorragende160 Kegel zustande. Lukas wechselt auf die letzte Bahn mit 460 Kegel – eine Hausmarke! Die letzte Bahn begann und Lukas hört nicht auf, sein können zu zeigen. Er war bereits auf deutschen Rekordkurs, im letzten Räumen musste er, durch einen schwierigen Anwurf, etwas arbeiten, aber dies legalisierte er nach dem geräumten Bild gleich mit einer neun. Der ganze Saal schrie: Lukas Lukas noch einmal! Am Ende konnte er Weltklasse 634 Kegel für sich verbuchen. Aulendorf war nach diesem Start auf dem ersten Platz.

Nun wurde Marvin Kurz ins Rennen geschickt. Marvin konnte an diesem Tag nicht in sein gewohntes Spiel finden und tat sich sichtlich schwer. Seine erste Bahn war mit 134 Kegel allerdings noch voll im Rahmen. In die Volle hatte er immer wieder zu Kämpfen und auch die ein oder andere Fehlkugel ins Räumen machte dieses Spiel nicht leichter und verhinderte somit ein höheres Ergebnis. 494 Kegel standen am Ende für Ihn auf dem Totalisator. Aulendorf hatte nach diesem Durchgang noch ein kleines Polster von 20 Kegel auf den zweitplatzierten und 47 Kegel auf der drittplatzierten.

Als dritter durfte Kai Lämmle an den Start. Kai absolvierte seine ersten 60 Schub konstant und sicher. Im dritten Durchgang gab er nochmals Gas und konnte mit 146 Kegel den Vorsprung ein wenig ausbauen. Auf der letzten Bahn konnte Kai an die vorigen drei Durchgänge leider nicht anknüpfen und verpasste so ein hohes Ergebnis. Er beendete sein Spiel dennoch mit guten 530 Kegel.

Tim Eisele wurde als Schlussspieler auserkoren. Kai schickte Ihn mit 27 Kegel Vorsprung auf Platz 2, 55 Kegel auf Platz 3 und 57 Kegel auf Platz 4 ins Rennen. Tim legte einen sauberen Start mit 143 Kegel hin. Auf der zweiten Bahn verlor Tim an Boden und konnte nicht an die erste Bahn anknüpfen. Aber er kämpfte sich zurück. Der letzte Durchgang brach an. Der ESV hatte noch drei Kegel Vorsprung. Tim kämpfte Schub für Schub, die Fans hielten es vor Spannung kaum aus. Sie unterstützten Ihn wo es nur ging. Dann die Sensation. Fünf Schub vor Schluss kam die neun, der Titel war zum greifen Nah. Dann die Entscheidung. Daniel Barth, der für den auf Platz 2 stehenden Schwarzakreis als Schlussspieler noch auf der Bahn kegelte, zerschoss sich ein Räumbild und konnte nicht mehr an Tim vorbeiziehen. Mit einem Schlussspurt, dem wohl wichtigstem seiner Kegelkarriere, von 162 Kegel war Tim unser Held und kam am Ende auf ein Ergebnis von 556 Kegel.

Lukas Funk, Marvin Kurz, Kai Lämmle, Tim Eisele, Ersatzmann Louis Schwägler und Cheftrainer Heiko Funk mit Co-Trainer Sascha Müller vollendeten diese sensationelle Saison mit dem höchsten Titel ab. Es war spannend, hauchdünn, sehr emotional und hochverdient!

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